WISSENSWERTES

Pro Argumente Bahnverbindung Scuol - Val Müstair - Mals 

Es ist ein Vorprojekt vorhanden, es braucht keine weiteren Studien.

Die Erarbeitung eines genehmigungsfähigen wäre innert drei Jahren möglich.

Entsprechend hätte man mit NEAT (Gotthard und Lötschberg/Simplon ) und Brennerdrei  Nord-Süd-Alpentransversalen und die Linie Bozen– Meran – Mals – Scuol – Klosters – Zürich wäre als Ost-West Verbindung ideal.

Scuol – Mals ist gewissermassen die letzte Etappe der längst versprochenen Ostalpenbahn Traverse für Graubünden in den Süden. Das ist im Vergleich zu den Basistunnels Gotthard und Lötschberg ein Schnäppchen.

Politisch liegt diese Bahnverbindung exakt im Trend: KLIMAneutral, da elektrisch, und sie unterstützt RANDregionen wie BevölkerungsMINDERHEITEN: Graubünden und Südtirol sind die einzigen Regionen, die Italienisch, Romanisch/Ladin und Deutsch als Staatsprachen führen und pflegen.

Mit der Umsetzung des Projektes Scuol-Mals verbaut man sich nichts. In weiteren Schritten können sowohl die Verbindungen Scuol – Landeck als auch Mals – Bormio – Tirano verfolgt werden (Olympische Spiele)

Bei geschätzten Kosten von unter einer Milliarde für die Linie Scuol – Mals und einer Übernahme von ¾ dieser Kosten durch das Südtirol beliefe sich der durch die Schweiz zu übernehmendem Anteil auf höchstens CHF 281.75 Mio Kosten für CH und GR. Die 21 km lange Vereina-Linie kostete inkl. Autoverlad total CHF 812 Millionen. Die Kosten wurden allein durch die Schweiz aufgebracht.

Erfreulich ist, dass mit einem Betrieb der Bahn von Mals-Scuol durch Südtirol auch die Betriebs- und Unterhaltskosten tiefer wären.

Mit einer Bahnverbindung Unterengadin – Obervinschgau würde auch die Notwendigkeit für weitere Infrastrukturbauten der RhB – z.B. zwischen Landquart und Klosters – unterstrichen. Fahrplanverdichtungen entlang der Transitstrecken bergen grosses Potential für ganz Graubünden (ZH-GR), aber auch die Regionen Prättigau, Albula, Unterengadin, Oberengadin, Mittelbünden, Viamala, Surselva.

Die Erfolgsgeschichte des Glacier-Express belegt, dass die Erlebnisbahn auch grosses volkswirtschaftliches Potential birgt. Heute werden rund 40% der Sommer-Logiernächte direkt oder indirekt über den Glacier-Express generiert. Der Glacier Express hat seit dem Relaunch von 1982 bis heute über 8 Millionen Gäste beglückt und zählt zu den Top Ten Eisenbahnen der Welt.

Die Verbindung Scuol – Mals würde eine Verlängerung der Erlebnisbahn von Zermatt und St. Moritz bis nach Venedig bedeuten und ein Upgrading mit insgesamt sieben UNESCO Welterbe entlang der Strecke. Damit würde der Glacier-Express innerhalb der Top Ten Eisenbahnen an zusätzlicher Bedeutung gewinnen.

Weiterführende Informationen
Aktuell
>>Präsentation von Paul Stopper, Mitglied der AG I Verkehrsplaner 7.3.2020: Eisenbahn
Entwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck Terra Raetica
I Alpenkreuz Terra Raetica.
Politisch - internationale Erklärungen, parlamentarische Vorstösse & Vernehmlassungen
7/2021 Gemeinsame Erklärung der Bahniniativen Terra Raetica (Südtirol, Lombardei und Graubünden)
 
2/2021 Parlamentarische Anfrage der SVP betreffend Aufnahme des Strassenteils des Vereinatunnels in das Nationalstrassennetz zwecks Finanzierung des Ausbaus des Autoverlad-Teils mittels Strassengeldern
2/2021 Parlamentarische Anfrage betreffend Ausbau der RHB-Prättigauer Linie der Grossräte Valérie Favre Accola, Martin Bettinaglio und Thomas Gort
 
8.2.2021 Eingabe Fragen betreffend internationale Bahnverbindung Scuol-Mals (parlamentarische Fragestunde Februarsession 2021) durch Grossrätin Franziska Preisig, Mitglied der KUVE
 
13.1.2021: Eingabe D. Giovanoli, Vertreter der AG Bahnverbindung Scuol-Mals zur Vernehmlassung Raumkonzept EBVM: Begleitbrief, Anträge P. Stopper  & Karte
12/2020: Parlamentarischer Auftrag betreffend Verbindung Vinschgauerbahn – Rhätische Bahn  der Grossräte Valérie Favre Accola, Emil Müller und Franziska Preisig
9/2020: Absichtserklärung Kanton GR bezüglich  Terra Raetica - Verbesserung grenzüberschreitende Mobilität 
6/2020: Votum Grossrätin Valérie Favre Accola zum Auftrag Crameri Gesamtschau des öffentlichen Verkehrs im Kanton GR
 
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Raum- & Verkehrsplanung
Studie Avenir 7/2020: Zentrumstäler: Die Haupttäler als Entwicklungsachsen des Berggebietes.

Der Schlüssel für die künftige Entwicklung der gebirgigen Landeshälfte liegt in den grossen Haupttälern. Diese Zentrumstäler sind die Verkehrskorridore, Talstädte und Innovationstäler zugleich. Die Studie analysiert die Besonderheiten dieser Ballungsräume und zeigt Strategien auf, mit denen die vollen Potenziale der Zentrumstäler erschlossen werden können.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ HauptberichtGegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung
strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017, ergänzt 2018.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“  Autoverlade-Systeme in BahntunnelsGegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017..

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ Sicherheitsmassnahmen in (langen) Bahntunnels (Rettungskonzepte)Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ . Bereich Mals/Schluderns/Glurns/Taufers/Val Müstair. Linienführungsüberlegungen, Suche nach Synergien. 

Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ .Variantenvergleich «Fertigstellung Reschenbahn» gegenüber «Tunnelverbindung Unterengadin (Scuol) – Val Müstair – Obervinschgau»

Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ . Materialien (Anhänge).

Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017.

Stopper, Paul: Bahnentwicklung im Erweiterten Rätischen Dreieck  „Terra Raetica“ . Fernpass

Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der diskutierten Lückenschlüsse, erwünschte Wirkungen Bedeutung der Projekte, erste Priorisierung strategische Ziele und Empfehlungen für weiteres Vorgehen, Partner für eine allfällige Realisierung, 2017.

 
Weiterführende Informationen
Historisch
>>Grischconsulta: Eisenbahnverbindung Landeck-Scuol
Zweckmässigkeitsstudie 2012
>>Ostalpenbahn-Versprechen, Gutachten Oswald 1971